Engineering of Advanced Materials

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Über den EAM

Cluster of Excellence

Engineering of Advanced Materials

EAM Professuren


Prof. Dr. Michael Engel

Modellierung von Selbstorganisationsprozessen - Research Area A3

Michael Engel – EAM W1 Junior Professor für den Bereich Modellierung von Selbstorganisationsprozessen. Professor Engel begann seine Arbeit Lehrstuhl für Multiscale Simulation of Particulate Systems (MSS) im Februar 2016. Nach dem Studium der Physik und Mathematik an der Universität Stuttgart, wurde ihm 2008 der Doktortitel für seine Arbeit über komplexe metallische Legierungen durch Verwendung von Computersimulation unter der Betreuung von Prof. Hans-Rainer Trebin am Institut für Theoretische und Angewandte Physik verliehen. Danach richtete er seinen Fokus auf weiche Materie und Nanowissenschaften. Nach einem Aufenthalt an der Universität Kyushu in Japan stieß er zur Arbeitsgruppe von Sharon Glotzer am Department für Verfahrenstechnik der Universität von Michigan in Ann Arbor. Erst als DFG-Stipendiat und später als Forscher beschäftigte er sich mit Fragen bezüglich selbstorganisierenden Formen, Verdichtung und aperiodischer Anordnung mithilfe von Computersimulationen. Seine aktuellen Interessengebiete liegen bei selbstorganisierende Prozessen und Dynamiken im molekularen, kolloidalen und Nanobereich. Sein Ziel ist es, mittels hochleistendem wissenschaftlichen Rechnen, statistischer Mechaniken und Kristallographie neue funktionelle Werkstoffe zu entwickeln.

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Prof. Dr. Peter Felfer

Atomsondentomographie - Research Area A2

Peter Felfer trat seine Stelle als W1 Juniorprofessor Atomsondentomographie am Institut 1 - Allgemeine Werkstoffwissenschaften (WW1) im September 2015 an. Peter Felfer, geboren in Österreich, kam früh in Berührung mit dem Bereich der Werkstoffe. Die ersten Erfahrungen konnte er ab 1996 sammeln, als er eine Höhere Technische Lehranstalt für Werkstofftechnik besuchte. Nach seinem Zivildienst studierte er ab 2001 Werkstoffwissenschaften an der Montanuniversität Loeben, parallel dazu arbeitete er am Institut für Metallkunde und Werkstoffprüfung im Bereich der Schadensanalyse. Im Rahmen seiner Masterarbeit entwickelte er durch die Arbeit an der neuen Atomsonde im Labor ein starkes Interesse für Materialcharakterisierung auf atomarer Ebene. Dies führte dazu, dass er seine Doktorarbeit am Australischen Zentrum für Mikroskopie und Mikroanalyse in Sydney schrieb, einer der führenden Institutionen in diesem Feld. Betreut wurde er dabei von Prof. J. Cairney und Prof. S. Ringer. In seiner Doktorarbeit entwickelte er neue Methoden, Informationen über eine Vielzahl struktureller und funktionaler Materialien mithilfe der Atomsonde auf atomarer Ebene herauszulesen. Nach seinem Abschluss konzentrierte er sich auf ein komplett neues Forschungsfeld, das er mithilfe der Atomsondentomographie betrachten wollte: Partikeltechnologie. Innerhalb der nächsten Jahre wird dies eines der Hauptaugenmerke der Gruppe um Felfer sein, welches perfekt auf die aktuellen Forschungstätigkeiten bei EAM abgestimmt ist.

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Prof. Dr.-Ing. Hannsjörg Freund

Katalytische Reaktoren und Prozesstechnik - Research Area D

Hannsjörg Freund ist seit Januar 2012 W2-Professor für Katalytische Reaktoren und Prozesstechnik am Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik im Department Chemie- und Bioingenieurwesen. Als Preisträger des EAM Awards erhielt er Forschungsgelder in Höhe von 750.000 Euro. Er ist Vorstandsmitglied des EAM und seit 2014 Sprecher der EAM Graduiertenschule „Advanced Materials and Processes“. 2013 wurde er zum Vorsitzenden der Process Development Division Area „Process Intensification” des American Institute of Chemical Engineers (AIChE) ernannt. Seit 2015 ist er berufenes Beiratsmitglied der Fachgruppe „Reaktionstechnik“ der ProcessNet. Sein Forschungsschwerpunkt ist der modellbasierte Entwurf optimaler chemischer Reaktoren für hocheffiziente Prozesse. Hierfür kombiniert er Methoden und Werkzeuge aus den Bereichen der konzeptionellen Prozessentwicklung, der Prozessanalyse und der Optimierung mit ortsaufgelösten Simulationen, z. B. zum Zwecke der computergestützten Entwicklung von optimalen Trägerstrukturen für Katalysatoren. Unterstützend werden zielgerichtete Schlüsselexperimente zur phänomenologischen Aufklärung, Datengewinnung und Modellvalidierung durchgeführt. Prof. Freund studierte Chemieingenieurwesen an der FAU. Bis 2005 war er Doktorand bei Prof. G. Emig in Erlangen. 2005 wechselte er in die Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik (Prof. K. Sundmacher) am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg. Dort leitete er eine Forschungsgruppe auf dem Gebiet der Prozessintensivierung mit besonderem Fokus auf dem modellbasierten Entwurf katalytischer Reaktoren und integrierter Prozesse. Darüber hinaus war er Dozent an der Universität Magdeburg sowie der International Max Planck Research School. Während seines Forschungsaufenthalts am State Key Laboratory of Chemical Engineering in Shanghai war er zudem Gastdozent an der East China University of Science and Technology. Seine Forschung hat sowohl national als auch international bereits große Beachtung gefunden. Er hat u.a. folgende Auszeichnungen erhalten: Chemical Engineering Science „Most Cited Paper 2003-2006“ und „Top Cited Papers 2011-2012“ Award, Hanns Hofmann-Preis der ProcessNet „Fachgruppe Reaktionstechnik“ in 2010 sowie den oben genannten EAM „Erlangen Excellence in Engineering of Advanced Materials Award“ in 2011.

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Prof. Robin Klupp Taylor, MEng, DPhil (Oxon)

Nanostrukturierte Partikel - Research Area A1/C

Robin Klupp Taylor wurde im März 2008 zum ersten EAM W1-Juniorprofessor für Nanostrukturierte Partikel am Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik (LFG) im Department für Chemie- und Bioingenieurwesen berufen. Im Rahmen einer Rufabwehr an die TU München wurde seine Professur in eine W2-Stelle versetetigt. Von 2012 - 2015 hatte er   die Leitung des internationalen Elitemasterstudiengang „Advanced Materials and Processes“ (MAP) inne. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Nanopartikelsynthese, direkter und indirekter Kontrolle kolloidaler Wechselwirkungen und Nanobeschichtungstechniken. Diese Methoden werden für die Entwicklung neuartiger Nanostrukturen mit mehrfacher Funktionalität genutzt. Die untersuchten Materialien umfassen UV-absorbierende Zinkoxid-/Polymer-Nanokomposit-Kugeln, maßgeschneiderte plasmonische Nanopartikel und lichtbeugende superparamagnetische Partikel. Durch die Leitung eines interdisziplinären Gemeinschaftsprojekts mit BASF SE (2007-2010), welches sich mit dem theoretischen Entwicklung sowie der Synthese und dem Test von strukturierten Partikeln für optische Anwendungen befasst, leistete er einen entscheidenden Beitrag zum Industrial Liaison Programm des EAM. Robin Klupp Taylor studierte Engineering and Materials Science an der Universität Oxford. Danach folgte ein einjähriger Forschungsaufenthalt an der Rice Universität (USA), wo er unter der Leitung von Professor Naomi Halas metallische Nanoshells entwickelte. Im Anschluss kehrte er an die Universität Oxford zurück, wo er seinen Doktorgrad erhielt. Seine Dissertation über „Self-assembled colloidal multifunctional nanostructures“ wurde von Prof. Peter Dobson und Dr. John Hutchison betreut. Prof. Klupp Taylor arbeitete danach zunächst bei der Nanotech-Ausgründung Oxonica Ltd. und anschließend für drei Jahre bei Johnson Matthey PLC. Während dieser Zeit wirkte er an einem Projekt zur Entwicklung von flexiblen Farbstoffsolarzellen mit. 2008 wechselt Prof. Klupp Taylor nach Erlangen an den Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik. Für sein Projekt “Scalable and tunable synthesis and assembly of multiply anisotropic colloids” erhielt er im Mai 2011 den mit 100.000 Euro dotierten EAM Starting Grant.

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Prof. Dr. Sabine Maier

Experimentalphysik (Rastersondenmikroskopie) - Research Area A2/B

Sabine Maier wurde im Rahmen des EAM „Rising-Star“-Programms im Oktober 2010 als W1-Professorin für Rastersondenmikroskopie an das Department für Physik der Universität Erlangen-Nürnberg berufen. Im September 2016 wurde ihre stelle in eine W2 Professur Experimentalphysik (Rastersondenmikroskopie) verstetigt.
Sie studierte Physik an der Universität Basel in der Schweiz. 2007 promovierte sie in Basel in der Arbeitsgruppe von Prof. E. Meyer. Während ihrer Dissertation arbeitete sie für ein Jahr als Wissenschaftlerin bei Prof. R. Bennewitz an der McGill Universität in Montreal (Kanada). Von 2007 bis 2010 war sie Postdoktorandin bei Prof. M. Salmeron am Lawrence Berkeley National Laboratory, University of California, Berkeley. Ihre Forschungserfahrung basierend auf Rastersondenmikroskopie umfasst zahlreiche Aspekte der Oberflächenphysik, einschließlich der Selbstorganisation organischer Moleküle auf Oberflächen, der Reibung auf atomarer Skala, sowie der Anordnung und Reaktion kleiner Moleküle auf katalytisch aktiven Substraten. Im März 2012 wurde sie mit ihrem Projekt „Self-assembly and molecular structure of ultrathin films using scanning probe microscopy“ zu einem Mitglied des „Förderkollegs der Bayerischen Akademie der Wissenschaften" ernannt. Im Mai 2013 erhielt sie für ihr Projekt “Structure and electronics properties of hybrid organic-inorganic interfaces” den EAM Starting Grant (100.000 Euro). Im November 2014 2012 erhielt sie außerdem einen ERC Starting Grant in einer Höhe von 1.5 Millionen Euro für ihr Projekt SURFLINK - Molecular carpets on insulating surfaces: rational design of covalent networks.

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Prof. Dr. rer. nat. Dr. Ing. Thorsten Pöschel

Multiskalensimulation von Partikelsystemen - Research Area A3

Als erster EAM Lehrstuhl wurde der Lehrstuhl für Multiskalensimulation von Partikelsystemen im Dezember 2008 eingerichtet, um unter Leitung von Thorsten Pöschel die Expertise des Clusters auf den Gebieten der Modellierung und Simulation zu stärken.
Der Fokus seiner Untersuchungen liegt auf der Beziehung zwischen nanoskaligen und mikroskaligen Teilcheneigenschaften auf der einen sowie der makroskopischen Materialbeschaffenheit auf der anderen Seite. Innerhalb des EAM bearbeitet er dieses Mehrskalenproblem mit Hilfe numerischer Simulationen auf den jeweils relevanten Zeit- und Längenskalen unter Anwendung einer Vielzahl numerischer Methoden.
Thorsten Pöschel studierte Physik an der Universität Chemnitz und am Elektrotechnischen Institut in St. Petersburg, Russland. Er wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert mit einer Dissertation auf dem Gebiet der Theoretischen Physik. An der Universität Dresden erhielt er seinen Doktortitel in Elektrotechnik. Von 1990 bis 2000 arbeitete er als Forschungsassistent an der Humboldt-Universität zu Berlin und von 2000 bis 2007 war er Privatdozent für Biophysik und Bioinformatik an der Berliner Charité. Während dieser Zeit hatte er einige Post-Doktoranden-Stellen an zahlreichen akademischen Instituten wie der Universität des Saarlandes, der University of Chicago, dem John von Neumann-Institut für Computing in Jülich, dem ESPCI ParisTech in Paris, der Universität Stuttgart, der University of California, Santa Barbara sowie eine Gastprofessur in Puebla/Mexiko inne. Bevor er an die Universität Erlangen-Nürnberg und den EAM kam, war er als Professor für Theoretische Physik an der Universität Bayreuth beschäftigt.

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Prof. Dr. rer. nat. Ana-Suncana Smith

Theoretische Physik - Research Area A3

Im Oktober 2009 wurde Ana-Sunčana Smith zur W1-Juniorprofessorin für Theoretische Physik im Rahmen des „Rising Star“-Programms des Clusters berufen. Im Oktober 2012 wurde ihre Position als erste EAM Professur verstetigt, als Reaktion auf einen attraktiven Ruf an das Rodje Boskovic Institut in Zagreb, Kroatien. Schwerpunkt ihrer Forschung liegt in der Modellierung und Gestaltung adhäsiver Eigenschaften an Grenzflächen zwischen weicher und flüssiger Materie. Das bedeutet, dass sie an der Schnittstelle zwischen molekularer und mikroskopischer Längenskalen arbeitet, um Fortschritte auf diesem Gebiet zu erzielen, aber auch, um neue Wege in der Zusammenarbeit mit anderen EAM-Bereichen zu gehen.
Ana-Sunčana Smith absolvierte ihr Studium am Lehrstuhl für Physik der Universität Zagreb in Kroatien, das sie im Juni 2001 beendete. Ihre Diplomarbeit über die Entstehung der Hydrophobie fertigte sie am Institut für Angewandte Mathematik der Australian National University, Canberra, Australien an. Im Februar 2002 begann Ana-Sunčana Smith ihre Promotion an der TU München unter Leitung von Prof. E. Sackmann und erhielt im Dezember 2004 ihren Doktortitel. Hier spezialisierte sie sich auf die theoretische Modellierung von Zelladhäsionsprozessen unter Leitung von Prof. U. Seifert. Im September 2006 wurde sie Forschungsassistentin in der Gruppe von Prof. U. Seifert am Institut für Theoretische Physik II an der Universität Stuttgart.
Mit ihrem Forschungsvorhaben „Biophysikalische Modelle elastischer Oberflächen“ wurde sie zum 01. März 2011 in das "Förderkolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften" berufen. Außerdem erhielt sie im Mai 2011 einen EAM Starting Grant in einer Höhe von 100.000 Euro für ihr Projekt “Multiscale modeling and construction of a self-propelled micro device for cargo transport“. Im Juni 2013 erhielt sie dann einen ERC Starting Grant im Wert von 1.5 millionen Euro für ihr Projekt „MembranesAct - Biological Membranes in Action: A Unified Approach to Complexation, Scaffolding and Active Transport“.

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Webseite PULS group - Physics Underlying Lifescience


Prof. Dr. rer. nat. Michael Stingl

Angewandte Mathematik - Research Area A3

Seit Mai 2009 ist Michael Stingl W1-Juniorprofessor für Angewandte Mathematik im Rahmen des „Rising Star“-Programms des Clusters. Nachdem er an drei Universitäten einen Ruf bekommen hat wurde seine Position 2014 in eine W3 Professur für Mathematische Optimierung verstetigt. Sein Forschungsschwerpunkt innerhalb des EAM ist die Entwicklung von Leichtbau- und Metamaterialien durch strukturelle Optimierung. Hierbei arbeitet er eng mit der Clustersäule E (Leichtbaumaterialien) zusammen. In seiner Diplomarbeit entwickelte Michael Stingl während seines Mathematikstudiums an der Universität Erlangen-Nürnberg Optimierungsalgorithmen zur Lösung komplexer Probleme auf mechanischen Anwendungsgebieten. Anschließend arbeitete er an einem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt und widmete sich mehreren Forschungsvorhaben, unter anderem am Israel Institute of Technology (Technion) und der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag. Michael Stingl konzentrierte sich in seiner Forschung auf die freie Materialoptimierung, einer neuen Methode in der Entwicklung von Verbundwerkstoffen. Dies führte schließlich zum Design der „Leading Edge Rib“ des Airbus A380, wodurch deren Gewicht um mehr als 33% reduziert werden konnte. Die Optimierungssoftware PENNON, die er während seiner Dissertation entwickelte, ist weltweit einzigartig. Sie wird auf zahlreichen Anwendungsgebieten wie etwa der Strukturoptimierung, der optimalen Prozesskontrolle sowie der Finanzmathematik genutzt. Seit kurzem leitet er den EAM Focal Topic Bereich „Numerical optimization based on predictive models“ innerhalb von EAM und organisiert den Arbeitskreis „Simulation“ des DFG-Sonderforschungsbereichs 814 „Additive Fertigung“.

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Prof. Dr. Tobias Unruh

Nanomaterialcharakterisierung - Research Area A2

Im Oktober 2010 wurde Tobias Unruh als W2-Professor für Nanomaterialcharakterisierung an den Lehrstuhl für Kristallographie und Strukturphysik der FAU berufen. In Erlangen leitet er die Abteilung für Streumethoden am CENEM (Center for Nanoanalysis and Electron Microscopy ). Schwerpunkte der wissenschaftlichen Forschung von Tobias Unruh liegen im Bereich der Eigenschaften von nanostrukturierten organischen und organisch-anorganischen Hybrid-Materialien und auf der molekularen Struktur und Dynamik komplexer Systeme. Die verwendeten experimentellen Methoden (SAXS, SANS, GISAXS, GIXD) ermöglichen in-situ Experimente an nativen Proben mit Zeitauflösung bis in den Mikrosekundenbereich, wobei kinetische Untersuchungen mit hoher Zeitauflösung im Mittelpunkt stehen. Detaillierte Informationen über die molekulare Dynamik werden im Subpico- bis Nanosekundenbereich mittels quasielastischer und inelastischer Neutronenstreuung (QENS, INS) und MD Simulationen erhalten. Aktuelle Forschungsthemen sind die Strukturbildung von gedruckten organischen Solarzellen während ihres Trocknungsprozesses, die Bildung und Alterung von Zinkoxid Quantum Dots in Lösung sowie Untersuchungen zu komplexen Struktur von Dispersionen anorganischer Nanopartikel und Diffussionsmechanismen von kurzkettigen Polymeren in der Schmelze. Tobias Unruh erhielt seinen Doktortitel für seine Forschung über die strukturellen Eigenschaften von Wasserstoffbronzen an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Er setzte seine Arbeit über Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Materialien am Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena als Postdoc und später als wissenschaftlicher Assistent fort. Hier erforschte er Dispersionen organischer Kolloide mit Hilfe von statischer und dynamischer Lichtstreuung sowie Röntgen- und Neutronenkleinwinkelstreuung. Nach seinem Wechsel an die Technische Universität München (TUM) im Jahre 2001 war Tobias Unruh für den Bau, die Inbetriebnahme und den Nutzerbetrieb des hochauflösenden Flugzeitspektrometers TOFTOF an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) in Garching zuständig. In dieser Zeit avancierte das Spektrometer zu einem der besten, bekanntesten und meist genutzten Instrumente seiner Art weltweit. Darüber hinaus gründete Tobias Unruh eine Arbeitsgruppe zur Erforschung der Pikosekundendynamik molekularer Flüssigkeiten, biologischer Membranen sowie der mesoskopischen Struktur kolloidaler Dispersionen am FRM II.

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Prof. Dr. rer. nat. Nicolas Vogel

Partikelsynthese – Research Area A1

Seit 1. Dezember 2014 ist Nicolas Vogel als W2 Professor für Partikelsynthese am Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik (LFG).

Er studierte Chemie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und der Seoul National University in Korea. Seinen Doktortitel erlangte er 2011 am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz. Dort arbeitete er in der Gruppe von Prof. Katharina Landfester, welche sich mit der Erzeugung von Oberflächenstrukturen durch kolloidale Monolagen beschäftigte. 2012 wechselte er in die  Biomimetrische- und Biomineralisierungsgruppe von Prof. Joanna Aizenberger an der Havard School of Engineering and Applied Sciences. Die Research Area A1 Funktionale Partikelsysteme wird durch seine Expertise und Forschungserfahrung im Bereich Kolloidsynthese und -charakterisierung, Selbstorganisationsprozessen in 2D und 3D und der Herstellung funktionaler Materialien und Oberflächenstrukturen maßgeblich gestärkt. Nikolas Vogel löst Professor Oliver Diwald ab, der einen Ruf an die Universität Salzburg in den Fachbereich Materialforschung und Physik angenommen hat.

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Ehemalige EAM Professuren

Prof. Dr. Oliver Diwald

Partikelsynthese - Research Area A1

Im Mai 2009 wurde Oliver Diwald mit Antritt seiner Professur für Partikelsynthese am Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik (LFG) Mitglied des EAM. Teil seiner Aktivitäten war die Mitarbeit am Zentrum für Funktionelle Partikelsysteme des Exzellenzclusters. Zur Erzeugung von partikulären Modellsystemen einschließlich der Dotierung von Partikelvolumina und Grenzflächen wurden verschiedene Synthesetechniken wie z.B. die Chemische Gasphasensynthese angewendet. Gleichzeitig wurden Spektroskopie-basierte Methoden zur quantitativen Bestimmung funktionstragender Zentren in Partikelpulvern, z.B. optisch und katalytisch aktive Defekte und Verunreinigungen, entwickelt. Entsprechende Aussagen sind für die Erstellung von Struktur-Eigenschafts-Beziehungen und damit für eine wissensbasierte Weiterentwicklung von polykristallinen Funktionswerkstoffen unverzichtbar. Im April 2013 trat er seine neue Position am Department für Materialwissenschaft und Physik an der Universität Salzburg an.

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Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. Bastian Etzold

Katalytische Materialien - Research Area D

Im Januar 2010 wurde Bastian Etzold zum W1-Juniorprofessor für katalytische Materialien innerhalb des „Rising Star“-Programms des EAM berufen. 2015 erhielt er einen Ruf auf eine „full professorship“ von der Queens University Belfast wurde seine Position im Rahmen der Rufabwehr in eine W2-Professur für Katalytische Materialien an der FAU verstetigt. Im Dezember 2015 nahm er eine Professor für Technische Chemie an der TU Darmstadt an. 

Etzold’s Forschung im EAM beschäftigte sich mit Methoden der chemischen Reaktionstechnik in den Materialwissenschaften. Untersucht wurden die Synthese zukunftsweisender/neuartiger, funktioneller Materialien und ihre Anwendung in der Energieforschung, vor allem in der Katalyse.

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Prof. Dr. Sandra Korte-Kerzel

Werkstoffmikromechanik - Research Area E

Von Oktober 2011 bis Mai 2013 hatte Sandra Korte-Kerzel die Position als W1-Juniorprofessorin für die Mikromechanik von Materialien am Lehrstuhl für Allgemeine Materialeigenschaften im Department Werkstoffwissenschaften inne. Beim EAM lag der Fokus von Sandra Korte-Kerzel in der Anwendung von Mikromechanischen Testtechniken um Verformungen der im Cluster entwickleten hierarschischen und nanostrukturierten Materialien zur untersuchen und zu charakterisieren. Dadurch sollte das Verständnis für das Wechselspiel von Verformbarkeit und Bruchentwicklung auf der Mikroskala untersucht werden um die Entwickung neuartiger Strukturmaterialien zu optimieren. Im Juni 2013 verließ sie den EAM um dem Angebot der Direktorenstelle des Institutes für Metallkunde und Metallphysik an der RWTH Aachen nachzukommen.

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Prof. Graeme Whyte, DPhil

Optofluidik - Research Area C

Graeme Whyte war W1-Juniorprofessor für Optofluidik am Institut für die Physik der kondensierten Materie im Department Physik. Er kam im März 2012 im Rahmen des „Rising Star"-Programms des EAM an die Universität Erlangen-Nürnberg. Im September 2014 trat er seine Stelle als außerordentlicher Professor an die Heriot Watt University in Edinburgh an. Im EAM entwickelte er neue mikrofluidische und biophotonische Methoden, um Unterschungen am Zellkern lebender Zellen durchzuführen. Dabei benutzte er optische Fallen, um die Struktur des Zellkerns mit mit größerer Genauigkeit zu untersuchen. Mit optische und mikrofluidische Methoden untersuchte er die mechanischen Eigenschaften des Zellkerns, um dadurch zu verstehen wie sich der Grad der Genexpression die auf die physikalischen Eigenschaften des Zellkerns auswirkt.

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Prof. Jana Zaumseil, PhD (Cantab.)

Nanoelektronik - Research Area B

Im Rahmen des EAM-Award-Programms wurde Jana Zaumseil im Oktober 2009 zur W2-Professorin für Nanoelektronik berufen und erhielt Fördermittel in Höhe von 750.000 Euro. Der Schwerpunkt ihrer Forschung lag auf Nanomaterialien, die Licht im Nah-Infrarot-Bereich absorbieren und emittieren. Solche Materialien sind unter anderem Kohlenstoffnanoröhren und einige anorganische Nanokristalle. Zur Anwendung kommen diese Materialien in Fotodetektoren, Solarzellen und lichtemittierenden Bauelementen, die in einem für das menschliche Auge nicht sichtbaren Wellenlängenbereich arbeiten, jedoch bei vielen Applikationen von Bedeutung sind (z.B. In-Vivo-Imaging, Telekommunikation oder Nachtsichtgeräten). Ziel war es, ihren Ladungstransport und ihre photophysikalischen Eigenschaften zu verstehen und sie in verschiedenen optoelektronischen Bauelementen anzuwenden.

2010 erhielt sie den Alfried Krupp Preis für junge Professoren durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Gesellschaft über 1 Million Euro, die in einen Zeitraum von 5 Jahren ausgezahlt werden. Im Jahr 2012 erhielt sie außerdem einen ERC Starting Grant in einer Höhe von 1.5 Millionen Euro für ihr Projekt „EN-LUMINATE“. Im Oktober 2014 trat sie ihre neue Position als W3 Professor „Angewandte Physikalische Chemie“ (Fakultät für Chemie und Geowissenschaften) an der Universität Heidelberg an.

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